“Was ist darf sein. Was sein darf, kann sich verändern.”
Werner Bock
Gestalttherapie
Die Gestalttherapie ist ein humanistisches, psychotherapeutisches Verfahren, das in den 1950er Jahren von Lore und Fritz Perls gegründet wurde. Es versteht den Menschen als ganzheitliches Wesen, das nicht nur den Verstand anspricht, sondern auch die körperlichen Empfindungen und die Emotionen. Unerfüllte oder verdrängte Bedürfnisse sowie noch nicht abgeschlossene Themen zeigen sich in sogenannten „offenen Gestalten“, die durch Prozessarbeit bewusst gemacht, vervollständigt und integriert werden können.
Wie ich arbeite
In meiner therapeutischen Begleitung arbeite ich individuell, kreativ, wertschätzend und im Sinne der Gestalttherapie. Was heißt das?
Ich weiß es nicht besser als du. Daher werde ich dir keine Lösungen präsentieren oder dir Tipps geben. Meine Idee von Begleitung ist es, gemeinsamen mit dir einen Raum zu kreieren, in dem du dich selbst erkunden und einen Weg für dich entdecken kannst. Ich begleite dich neugierig und unvoreingenommen.
Weniger was – mehr wie. Du darfst gerne mit bestimmten Zielen und Themen kommen. Diese sind ein bedeutsamer Hintergrund für dich und dein Handeln. Jedoch wird meine Begleitung den Fokus mehr auf deinen Prozess (deiner Entwicklung), als auf den Inhalt (deiner “Geschichte”) legen. Dies fühlt sich für manche Menschen zunächst oft ungewöhnlich an, ermöglicht jedoch echtes Erleben und neue Erfahrungen.
Hier & Jetzt. In meiner Arbeit spielt dieses Prinzip eine große Rolle, damit du mehr Bewusstsein für dich erlernen kannst. So wird echte Veränderung möglich.
Die Kontaktebene: Du und Ich. Ich werde dir in der Begleitung wertschätzend und auf Augenhöhe begegnen. Ich stelle mich dabei als authentisches Gegenüber zur Verfügung und werde dir meine Wahrnehmung in unserem Kontakt mitteilen.
Aha statt BlaBla. Die Idee der Gestalt ist es, Neues zu entdecken. Bevor wir immer wieder die gleiche Schleife drehen, richten wir gerne das Erleben in den Mittelpunkt. Durch Verlangsamung, Körperarbeit, kreativen Ausdruck, Stuhlarbeit, Imagination oder (Gedanken)Experimente schaffen wir Raum für neue und korrigierende Erfahrungen.
Ja zu dem, was ist. Die Gestalttherapie bejaht das, was da ist. Ganz im Sinne des Therapeuten Werner Bock: Was ist, darf sein. Was sein darf, kann sich verändern.
